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<title>Indigene Völker</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Indigene Völker</span></h1>
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<p><b>Indigene Völker</b> (von lateinisch <i><span lang="la">indigenus</span></i> „eingeboren“) sind im Sinne der Definition der <a href="UN-Arbeitsgruppe_%C3%BCber_Indigene_Bev%C3%B6lkerungen" title="UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen">UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen</a> von 1982 <a href="Bev%C3%B6lkerungsgruppe" title="Bevölkerungsgruppe">Bevölkerungsgruppen</a>, die sich als <a href="Nachkomme" title="Nachkomme">Nachkommen</a> der Bewohner eines bestimmten <a href="Territorium" title="Territorium">räumlichen Gebietes</a> betrachten, die bereits vor der <a href="Okkupation" title="Okkupation">Eroberung</a>, <a href="Kolonisation" title="Kolonisation">Kolonisierung</a> oder <a href="Staatsgr%C3%BCndung" title="Staatsgründung">Staatsgründung</a> durch Fremde dort lebten, die eine enge (emotionale, wirtschaftliche und/oder spirituelle) Bindung an ihren Lebensraum haben und die über eine ausgeprägte <a href="Ethnizit%C3%A4t" title="Ethnizität">ethnisch-kulturelle Identität</a> als <a href="Gemeinschaft" title="Gemeinschaft">Gemeinschaft</a> mit eigenen soziopolitischen und kulturellen <a href="Tradition" title="Tradition">Traditionen</a> verfügen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In bestimmten Kontexten ist bzw. war auch der Ausdruck <b>autochthone Völker</b> („ursprüngliche“) gebräuchlich. Über die Definition hinaus wird oft davon ausgegangen, dass diese Bevölkerungsgruppen oft einer politischen oder gesellschaftlichen <a href="Marginalisierung" title="Marginalisierung">Marginalisierung</a> ausgesetzt sind.
</p><p>Einer Studie aus dem Jahr 2012 zufolge lebten damals schätzungsweise 500 Millionen Angehörige indigener und isoliert lebender Völker auf der Erde;<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> allein auf der pazifischen Insel <a href="Neuguinea#Bevölkerung" title="Neuguinea">Neuguinea</a> werden 832 indigene Völker mit jeweils eigener Sprache gezählt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Begriff <i>indigene Völker</i> beinhaltet vor allem politische <a href="Menschenrechte" title="Menschenrechte">menschenrechtliche</a> Ansprüche, weil Angehörige indigener Völker oft <a href="Diskriminierung" title="Diskriminierung">diskriminiert</a> und an den <a href="Soziale_Randgruppe" title="Soziale Randgruppe">Rand der Gesellschaft</a> gedrängt werden (Marginalisierung). Dazu gibt es bei den <a href="Vereinte_Nationen" title="Vereinte Nationen">Vereinten Nationen</a> drei Organe: den <a href="UN-Expertenmechanismus_f%C3%BCr_die_Rechte_indigener_V%C3%B6lker" title="UN-Expertenmechanismus für die Rechte indigener Völker">Expertenmechanismus für die Rechte indigener Völker</a> (vormals <a href="UN-Arbeitsgruppe_%C3%BCber_Indigene_Bev%C3%B6lkerungen" title="UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen">UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen</a>), den <a href="UN-Sonderberichterstatter_f%C3%BCr_die_Rechte_indigener_V%C3%B6lker" title="UN-Sonderberichterstatter für die Rechte indigener Völker">UN-Sonderberichterstatter für die Rechte indigener Völker</a> und das <a href="St%C3%A4ndiges_Forum_f%C3%BCr_indigene_Angelegenheiten" title="Ständiges Forum für indigene Angelegenheiten">Ständige Forum für indigene Angelegenheiten</a>.
</p><p>Bestrebungen traditioneller Gesellschaften, moderne Kulturelemente als „etwas Eigenes“ in die indigene Kultur zu integrieren, sowie moderner Gesellschaften, indigene Elemente einzufügen, bezeichnet man als <a href="Indigenisierung" title="Indigenisierung">Indigenisierung</a>. Wenn bereits weitgehend assimilierte Ethnien traditionelle Elemente wiederbeleben und in modifizierter Form erneut in ihre Kultur integrieren, spricht man von <a href="Re-Indigenisierung" class="mw-redirect" title="Re-Indigenisierung">Re-Indigenisierung</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definition">Definition</h2></div>
<p>Die meistgebrauchte Definition des Begriffes geht auf den <a href="Liste_von_UN-Sonderberichterstattern" title="Liste von UN-Sonderberichterstattern">UN-Sonderberichterstatter</a> José Martínez-Cobo zurück, der ihn 1986 in seiner grundlegenden Studie über Diskriminierung gegen indigene Völker an vier Kriterien knüpfte.<sup id="cite_ref-Cobo_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Cobo-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der folgende Wortlaut weicht leicht von der Definition Cobos ab und orientiert sich an der weiter präzisierten Fassung aus dem Jahre 1996 von <a href="Erica-Irene_Daes" title="Erica-Irene Daes">Erica-Irene Daes</a>, der langjährigen Vorsitzenden der <a href="UN-Arbeitsgruppe_%C3%BCber_Indigene_Bev%C3%B6lkerungen" title="UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen">UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen</a>:<sup id="cite_ref-DaesDef_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-DaesDef-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ol><li>Zeitliche Priorität in Bezug auf die Nutzung oder Besiedlung eines bestimmten <a href="Territorium" title="Territorium">Territoriums</a>: Indigene Völker sind relativ gesehen die <i>„ersten“ Bewohner eines Gebiets</i>.</li>
<li>Die <i>freiwillige Bewahrung kultureller Besonderheit</i>, in den Bereichen Sprache, Gesellschaftsorganisation, Religion und spirituelle Werte, Produktionsweisen und <a href="Institution" title="Institution">Institutionen</a>: Indigene Völker sind kulturell deutlich von der <a href="Mehrheitsgesellschaft" title="Mehrheitsgesellschaft">Mehrheitsgesellschaft</a> unterschieden.</li>
<li><i>Selbstidentifikation</i> und Anerkennung durch andere als eine eigenständige Gemeinschaft: Die Betroffenen müssen selbst mehrheitlich der Ansicht sein, dass sie einer eigenständigen Gruppe (einem <a href="Volk" title="Volk">Volk</a>) angehören und dass diese als „indigen“ anzusehen ist. Gleichzeitig muss diese Ansicht von anderen in nennenswertem Umfang geteilt werden, etwa von Angehörigen anderer indigener Völker.</li>
<li>Eine Erfahrung von <i>Unterdrückung</i>, <i>Marginalisierung</i>, <i>Enteignung</i>, Ausschluss oder <i>Diskriminierung</i>, wobei diese Bedingungen fortbestehen oder nicht: Der Grad der heute fortbestehenden Unterdrückung kann höchst unterschiedlich sein – von struktureller Benachteiligung bei Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zu Zwangsvertreibung und Ausrottung (<a href="Ethnozid" title="Ethnozid">Ethnozid</a>). Eine als Gruppe erfahrene Unterdrückung bestimmt in jedem Fall grundlegend das politische Selbstverständnis indigener Völker.</li></ol>
<p>Diese vier Kriterien müssen nicht immer in gleicher Weise zutreffen, sie werden als Arbeitsdefinition verstanden, welche die Mehrzahl der Fälle angemessen beschreibt. Eine ausschließende, „harte“ Definition des Begriffs der <i>indigenen Völker</i> kann und soll es nach Ansicht der Vertreter vieler indigener Gruppen nicht geben, diese Ansicht wurde auch geteilt von der UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen (2006 aufgelöst und 2008 ersetzt durch den <a href="Expertenmechanismus_f%C3%BCr_die_Rechte_indigener_V%C3%B6lker" class="mw-redirect" title="Expertenmechanismus für die Rechte indigener Völker">Expertenmechanismus für die Rechte indigener Völker</a>).<sup id="cite_ref-DaesDef_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-DaesDef-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Konzept <i>indigen</i> findet teilweise auch dann Anwendung, wenn einzelne Kriterien nicht oder nicht mehr zutreffen. So kann die Selbstidentifikation als <i>indigen</i> fortdauern, auch wenn die erlittene Marginalisierung bereits (weitestgehend) überwunden ist, so etwa bei den <a href="Inuit" title="Inuit">Inuit</a> in <a href="Gr%C3%B6nland" title="Grönland">Grönland</a>.
</p><p>Ein zentrales Element der Unterscheidung indigener Gemeinschaften von der nicht-indigenen Mehrheitsgesellschaft ist oftmals die besonders enge Bindung indigener Kulturen an ihr jeweiliges Landgebiet sowie die besonders <a href="Urspr%C3%BCngliche_Bindung" title="Ursprüngliche Bindung">enge Beziehung</a> zu diesem, die zumeist auch <a href="Spiritualit%C3%A4t" title="Spiritualität">spirituelle</a> Bereiche einschließt.<sup id="cite_ref-Daes3_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Daes3-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zentral zum Verständnis des Begriffs ist der Aspekt des <a href="Kollektiv" title="Kollektiv">Kollektiven</a>: Indigene Völker existieren als soziale Gesellschaften, nicht als bloße Ansammlung von Einzelpersonen. Entsprechend sind die Forderungen nach <i>indigenen</i> Rechten überwiegend Forderungen nach <i><a href="Gruppenrechte" title="Gruppenrechte">Kollektivrechten</a></i>, insbesondere <a href="Menschenrechte#Wirtschaftliche,_kulturelle_und_soziale_Rechte" title="Menschenrechte">sozialen Menschenrechten</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wortherkunft_„indigen,_autochthon“"><span id="Wortherkunft_.E2.80.9Eindigen.2C_autochthon.E2.80.9C"></span>Wortherkunft „indigen, autochthon“</h2></div>
<p>Die Bezeichnung „indigene Völker“ ist eine relativ junge <a href="Lehn%C3%BCbersetzung" title="Lehnübersetzung">Lehnübersetzung</a> wahrscheinlich vom spanischen <i><span lang="es">pueblos indígenas</span></i> und bezeichnet <a href="Gemeinschaft" title="Gemeinschaft">Gemeinschaften</a> von ursprünglichen Bewohnern einer Region oder eines Landes. Der Ausdruck „indigene Völker“ hat in <a href="Lateinamerika" title="Lateinamerika">Lateinamerika</a> als Sammelbezeichnung für alle Nachkommen der <a href="Pr%C3%A4kolumbisch" title="Präkolumbisch">vorkolumbischen</a> Bevölkerung die Bezeichnungen <i><a href="Indigene_V%C3%B6lker_S%C3%BCdamerikas" title="Indigene Völker Südamerikas">Indios</a></i> und <i><a href="Indianer" title="Indianer">Indianer</a></i> ersetzt, die noch auf <a href="Christoph_Kolumbus" title="Christoph Kolumbus">Christoph Kolumbus</a>’ Verwechslung des <a href="Amerika" title="Amerika">amerikanischen</a> Doppelkontinents mit seinem damaligen Zielland <a href="Indien" title="Indien">Indien</a> beruhte.
</p><p>Das Wort <i>indigen</i> setzt sich zusammen aus dem <a href="Altlatein" title="Altlatein">altlateinischen</a> <i>indi- (indu-)</i> „innen, ein-“ und <i>-genus</i> „geboren“, was als „eingeboren“ oder „Eingeborener“ zu übersetzen ist. Allerdings wurde die Bedeutung von <i>indigen</i> zunächst fälschlich gedeutet im Sinne von „aus Indien stammend“ oder „indianischen Ursprungs“ (<a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> <i>indus</i> „indisch“, nach Kolumbus auch „indianisch“, und <i>-genus</i> „geboren, stammend“), weil mit der Bezeichnung Völker beschrieben wurden, die von präkolumbianischen Hochkulturen (also „indianischen“ Kulturen) abstammen.
</p><p>In internationalen politischen Zusammenhängen ist <i>indigene Völker</i> (<i><span lang="en">indigenous people[s]</span></i>, <i><span lang="es">pueblos indígenas</span>)</i> die übliche <a href="Kollektivum" title="Kollektivum">Sammelbezeichnung</a> für Ureinwohnervölker aller Kontinente, während im jeweils <a href="Nation" title="Nation">nationalen</a> Rahmen oft andere offizielle Sammelbegriffe verwendet werden, beispielsweise <i><a href="Aborigines" title="Aborigines">Aborigines</a></i> in <a href="Australien" title="Australien">Australien</a>, <i><a href="Indianer" title="Indianer">native Americans</a></i> und <i><a href="First_Nations" title="First Nations">First Nations</a></i> in <a href="Angloamerika" class="mw-redirect" title="Angloamerika">Angloamerika</a> sowie <i><a href="Adivasi" title="Adivasi">Adivasi</a></i> in <a href="Indien" title="Indien">Indien</a>.
</p>
<p>Die Bezeichnung „autochthone Völker“ (von <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a> <i>autós</i> „selbst“ und <i>chthōn</i> „Erde“) ist ein <a href="Synonymie" class="mw-redirect" title="Synonymie">Synonym</a> für <i>indigene Völker</i>, das vor allem im <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französischen</a> häufig verwendet wird <i>(peuples autochtones)</i>. Das Gegenteil wäre <i><a href="Allochthon_(Ethnologie)" title="Allochthon (Ethnologie)">allochthon</a></i> „von fremder Herkunft“.
</p><p>In den Niederlanden werden auch heute „einheimische Niederländer“, also Menschen mit zwei in den Niederlanden geborenen Eltern, als „autochthon“ bezeichnet, in Abgrenzung zu denjenigen, die „allochthon“ genannt werden.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsabgrenzung">Begriffsabgrenzung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ureinwohner,_Urbevölkerung"><span id="Ureinwohner.2C_Urbev.C3.B6lkerung"></span>Ureinwohner, Urbevölkerung</h3></div>
<p>„Ureinwohner“ und „Urbevölkerung“ bezeichnen eine Gruppe, für die <a href="#Definition">Punkt 1 der UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen</a> zutrifft: „Zeitliche Priorität in Bezug auf die Nutzung oder Besiedlung eines bestimmten Territoriums: Relativ gesehen die ‚ersten‘ Bewohner eines Gebiets.“ In Europa wären als solches vielleicht die <a href="Samen_(Volk)" title="Samen (Volk)">Samen</a> oder die <a href="Basken" title="Basken">Basken</a> zu bezeichnen (aber auch das ist unklar). Im Gegensatz zur indigenen Bevölkerung müssen für Ureinwohner jedoch nicht die Punkte 2–4 der UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen zutreffen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Eingeborene">Eingeborene</h3></div>
<p>Die deutsche Entsprechung des Begriffs <i>indigen</i> ist „eingeboren“, doch findet das Wort <i>Eingeborene</i> aufgrund seines kolonialen oder romantisierenden Beiklangs heute wenig Verwendung. Der Duden führt die Bezeichnung „Eingeborener“ als diskriminierend und empfiehlt als Alternativen <i>einheimische</i> oder <i>indigene</i> Bevölkerung.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Naturvölker"><span id="Naturv.C3.B6lker"></span>Naturvölker</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Naturvolk" title="Naturvolk">Naturvolk</a></i></div>
<p>Die Bezeichnung <i>Naturvolk</i> wird im <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">Deutschen</a> oft gleichbedeutend mit „indigene Völker“ verwendet (<a href="Synonym" title="Synonym">synonym</a>). <i>Naturvolk</i> ist jedoch heute eine unscharfe <a href="Kollektivum" title="Kollektivum">Sammelbezeichnung</a> für kleine <a href="Volk#Ethnie" title="Volk">Völker</a> oder lokale <a href="Bev%C3%B6lkerungsgruppe" title="Bevölkerungsgruppe">Bevölkerungsgruppen</a>, die weitgehend unberührt von der technischen <a href="Zivilisation" title="Zivilisation">Zivilisation</a> auf überlieferte Weise in dünn besiedelten <a href="Wildnis" title="Wildnis">Wildnisgebieten</a> leben. Das Wort kennt eine französische Entsprechung <i>(les Naturels)</i>, aber keine englische.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von der modernen <a href="Ethnologie" title="Ethnologie">Ethnologie</a> (Völkerkunde) wird die Bezeichnung <i>Naturvölker</i> zur <a href="Klassifizierung" title="Klassifizierung">Einordnung</a> von Menschengruppen weitestgehend abgelehnt, da er als abwertend (<a href="Pejorativum" title="Pejorativum">pejorativ</a>) oder irreführend betrachtet wird. Er entstammt der historischen deutschen Völkerkunde und sollte Gruppen mit angeblich „<a href="Primitivit%C3%A4t" title="Primitivität">primitiver</a> und kulturloser“ Lebensweise von den „<a href="Zivilisation" title="Zivilisation">zivilisierten</a> Kulturvölkern“ unterscheiden. Im 20. Jahrhundert erfolgte ein Bedeutungswandel im Sinne „naturangepasster Völker“. Im Endeffekt scheiterten jedoch alle Umwidmungsversuche.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als <a href="Kategorisierung_(Kognitionswissenschaft)" title="Kategorisierung (Kognitionswissenschaft)">populäre Kategorie</a> wird die Bezeichnung im <a href="Gemeinsprache" title="Gemeinsprache">allgemeinen Sprachgebrauch</a>, in den <a href="Massenmedien" title="Massenmedien">Massenmedien</a> und einigen <a href="Nachschlagewerk" title="Nachschlagewerk">Nachschlagewerken</a> ungeachtet der Begriffsproblematik weiterhin verwendet.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine wesentliche Kritik betrifft heute die mögliche Gleichsetzung mit dem <a href="Romantik" title="Romantik">romantisch</a> verklärten Bild des „<a href="Edler_Wilder" title="Edler Wilder">edlen Wilden</a>“ aus der Zeit der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>„Indigen“ ist eine <a href="V%C3%B6lkerrecht" title="Völkerrecht">völkerrechtlich</a> definierte <i>politische Kategorie</i>, die keinen Rückschluss auf die Lebensweise zulässt und insofern ungeeignet als Ersatz für „Naturvölker“. Eine große Zahl der Indigenen hat heute einen <a href="Westliche_Welt" title="Westliche Welt">westlichen</a> <a href="Lebensstil" title="Lebensstil">Lebensstil</a>. Darüber hinaus ist der Begriff „indigen“ in diesem Zusammenhang bisweilen unzutreffend, so beispielsweise für die brasilianischen <a href="Quilombo#Quilombolas" title="Quilombo">Quilombolas</a> – Nachkommen afrikanischer Sklaven<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – oder für viele traditionell lebende Ethnien Afrikas, die in ihren Ländern keine <a href="Minderheit" title="Minderheit">Minderheiten</a> sind und demnach nach der geltenden Definition <i>nicht</i> als Indigene betrachtet werden dürften.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für eine differenzierte Benennung von traditionell lebenden Bevölkerungsgruppen werden heute verschiedene Umschreibungen verwendet: Laut Anja von Hahn kommt die Bezeichnung „<a href="Lokale_Gemeinschaften" title="Lokale Gemeinschaften">lokale Gemeinschaften</a>“ der wertfreien Auslegung des Naturvolkbegriffes am nächsten.<sup id="cite_ref-von_Hahn_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-von_Hahn-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nationale_Minderheiten,_Volksgruppen"><span id="Nationale_Minderheiten.2C_Volksgruppen"></span>Nationale Minderheiten, Volksgruppen</h3></div>
<p>Vertreter indigener Völker legen großen Wert auf die Unterscheidung zwischen ihrer Bezeichnung als <i><a href="Nationale_Minderheit" title="Nationale Minderheit">nationalen Minderheiten</a></i>, als <i><a href="Volksgruppe" title="Volksgruppe">Volksgruppen</a></i>, oder als <i>indigen</i>. Zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen gehören die <a href="Urspr%C3%BCngliche_Bindung" title="Ursprüngliche Bindung">ursprüngliche Bindung</a> indigener Gruppen an ihre jeweiligen Gebiete, der Umstand der sozialen und politischen und ökonomischen Verdrängung (<a href="Marginalisierung" title="Marginalisierung">Marginalisierung</a>) sowie der größere kulturelle und soziale Abstand zur jeweiligen <a href="Mehrheitsgesellschaft" title="Mehrheitsgesellschaft">Mehrheitsgesellschaft</a>. Außerdem umfasst der Begriff „nationale Minderheit“ auch Gruppen, die selbst eine Vorbevölkerung überlagert haben oder im Nachhinein <a href="Einwanderung" title="Einwanderung">zugewandert</a> sind.
</p><p>Eindeutig um nationale Minderheiten handelt es sich bei Angehörigen einer <a href="Ethnie" title="Ethnie">Ethnie</a>, die in einem anderen <a href="Staat" title="Staat">Staat</a> die <a href="Titularnation" title="Titularnation">Titularnation</a> stellt, von deren Namen sich also die Bezeichnung des Heimatstaates und seiner <a href="Staatsb%C3%BCrgerschaft" title="Staatsbürgerschaft">Staatsbürger</a> ableitet. Dies sind beispielsweise <a href="Magyaren" title="Magyaren">Ungarn</a> in <a href="Rum%C3%A4nien" title="Rumänien">Rumänien</a>, <a href="D%C3%A4nen" title="Dänen">Dänen</a> in <a href="Schleswig-Holstein" title="Schleswig-Holstein">Schleswig-Holstein</a>, <a href="Serben" title="Serben">Serben</a> in <a href="Kroatien" title="Kroatien">Kroatien</a> oder <a href="Polen_(Ethnie)" title="Polen (Ethnie)">Polen</a> in <a href="Litauen" title="Litauen">Litauen</a>. In <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> sind Dänen, <a href="Friesen" title="Friesen">Friesen</a>, <a href="Sorben" title="Sorben">Sorben</a> und <a href="Sinti_und_Roma" title="Sinti und Roma">Sinti und Roma</a> deutscher Staatsbürgerschaft gesetzlich als <a href="Nationale_Minderheiten_in_Deutschland" title="Nationale Minderheiten in Deutschland">nationale Minderheiten</a> anerkannt. Als <i>territorial nicht gebundene Minderheit</i> sind in der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> „<a href="Jenische" title="Jenische">Jenische</a> und <a href="Sinti" title="Sinti">Sinti</a>“ anerkannt<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Inwieweit diese Gruppen dann unter den Begriff <i>indigen</i> fallen, steht aber in keinem Zusammenhang zu ihrem offiziellen <a href="Minderheit" title="Minderheit">Minderheiten</a>-Status.
</p><p>Eine <i>Volksgruppe</i> ist im rechtlichen Zusammenhang nur in <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> <a href="Synonym" title="Synonym">synonym</a> zu einer nationalen Minderheit. Die Bezeichnung <i>Volksgruppe</i> kann sich auch auf einzelne ethnische Gruppen innerhalb von polyethnischen Gesellschaften beziehen (<a href="Vielv%C3%B6lkerstaat" title="Vielvölkerstaat">Vielvölkerstaaten</a>), und in der <a href="Umgangssprache" title="Umgangssprache">Umgangssprache</a> kann damit jegliche <a href="Ethnische_Minderheit" title="Ethnische Minderheit">ethnische Minderheit</a> gemeint sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mythen_und_Religionen_indigener_Völker"><span id="Mythen_und_Religionen_indigener_V.C3.B6lker"></span>Mythen und Religionen indigener Völker</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Ethnische_Religionen" title="Ethnische Religionen">Ethnische Religionen</a></i></div>
<p>Bis auf wenige Ausnahmen entstammen alle indigenen Völker Kulturen, die ihr Wissen ursprünglich nur mündlich überlieferten und die in <a href="Lokale_Gemeinschaften" title="Lokale Gemeinschaften">lokalen Gemeinschaften</a> lebten, so dass sich viele eigenständige Religionen, Mythen und Weltanschauungen entwickeln konnten. Für alle ethnischen Religionen gilt, dass sie weder <a href="Heilige_Schrift" class="mw-redirect" title="Heilige Schrift">heilige Schriften</a> noch <a href="Religionsstifter" title="Religionsstifter">Religionsstifter</a> kennen und nicht <a href="Missionierende_Religion" title="Missionierende Religion">missionieren</a>. Sehr häufig kommt ein <a href="Spiritualit%C3%A4t" title="Spiritualität">spiritueller</a> Bezug zur natürlichen Umwelt vor, allmächtige <a href="Gott" title="Gott">Götter</a> oder gar (streng) <a href="Monotheismus" title="Monotheismus">monotheistische</a> Vorstellungen finden sich fast nirgends. Ebenso gibt es nur selten religiöse Institutionen; Alltag und Religion werden nicht als etwas Getrenntes betrachtet. Daraus folgt auch eine sehr große Wandlungsfähigkeit der jeweiligen „Lehren“: Jeder Angehörige kann seine persönlichen religiösen Erfahrungen einbringen und fremdes Gedankengut wird schnell übernommen, wenn es sich als vorteilhaft erweist. Insofern gibt es heute nahezu keine indigene Religion mehr, die nicht von einer der Weltreligionen beeinflusst wurde.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neue Erkenntnisse der <a href="Mythologie" title="Mythologie">Mythenforschung</a> deuten darauf hin, dass die ältesten Kulturvorstellungen <a href="Mythos" title="Mythos">mythischer</a> Art waren: Menschen waren davon überzeugt, dass alle Vorgänge sowohl im als auch außerhalb des Menschen durch die <a href="Geistwesen" title="Geistwesen">Geister-</a> oder <a href="G%C3%B6tterwelt" title="Götterwelt">Götterwelt</a> bewirkt werden. Die Geschichten deren Wirkens, die der Philosoph und Mythosforscher <a href="Kurt_H%C3%BCbner_(Philosoph)" title="Kurt Hübner (Philosoph)">Kurt Hübner</a> als <i>archai</i> bezeichnet, zeugen von einer großen emotionalen Verwandtschaft mit der Welt, einer allgegenwärtigen Spiritualität und einem zyklischen Zeitbewusstsein, das den Jahreslauf der Natur ritualisiert.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses zyklische Zeitbewusstsein ist typisch für viele indigene Völker.
</p><p>Das <a href="Zeitalter_der_Entdeckungen" title="Zeitalter der Entdeckungen">Zeitalter der Entdeckungen</a> durch die Europäer läutete den Beginn des <a href="Kolonialismus" title="Kolonialismus">Kolonialismus</a> ein, in dessen Verlauf die traditionellen Weltanschauungen in mannigfaltiger Weise massiv beeinflusst wurden. In Lateinamerika erschienen zuerst die spanischen und portugiesischen Eroberer, die ihre gewalttätige Herrschaftsübernahme offiziell als „göttlichen Auftrag“ legitimierten. Ihnen folgten in ganz Amerika im 16. und 17. Jahrhundert katholische Missionare. In Afrika und Ozeanien gerieten die Stammesreligionen besonders ab dem 18. Jahrhundert unter Druck; zuletzt die australischen Aborigines ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Dabei ergänzten sich die Kolonialherren – durch Besiedlungspläne und militärische Aktionen – sowie die Missionare verschiedener christlicher Konfessionen gegenseitig. Trotz alledem konnten sich viele lokale Religionen bis heute behaupten.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem entstanden zahlreiche „neue <a href="Synkretismus" title="Synkretismus">synkretistische</a> Mischreligionen“,<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die durch den Einfluss fremder Kulturen als „Krisenreaktion“ entstanden. Beispiele sind die <a href="R%C4%81tana-Bewegung" title="Rātana-Bewegung"><span lang="mi">Rātana</span>-Kirche</a> der Māori, die <a href="Geistertanz" title="Geistertanz">Geistertanzbewegung</a> der Prärie-Indianer, der <a href="Peyotismus" class="mw-redirect" title="Peyotismus">Peyotismus</a> in Nordamerika oder der <a href="Laestadianismus" title="Laestadianismus">Laestadianismus</a> bei den nordeuropäischen Sámi.
</p><p>Nach wie vor sind <a href="Fundamentalismus" title="Fundamentalismus">fundamentalistische</a> religiöse Organisationen bestrebt, auch noch die letzten „<a href="Heidentum" title="Heidentum">Heiden</a>“ oder „<a href="K%C4%81fir" title="Kāfir">Kāfir</a>“ zu bekehren – selbst wenn es (wie etwa in Brasilien) verboten ist und die negativen Folgen hinlänglich bekannt sind. So hat beispielsweise das evangelikale <a href="Joshua_Project" title="Joshua Project">Joshua Project</a> ein internetgestütztes Netzwerk aufgebaut, um u. a. mit Hilfe eines Jesus-Films in allen möglichen Sprachen zu missionieren. Die „Erfolge“ tausender Unterstützer weltweit werden in einer Datenbank veröffentlicht und mit einer visuellen „Bekehrungsampel“ bewertet, um zu weiteren Anstrengungen zu motivieren.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Konfliktfelder">Konfliktfelder</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Land-_und_Ressourcenkonflikte">Land- und Ressourcenkonflikte</h3></div>
<p>Häufig umstrittene Fragen sind die Rechte an <a href="Grundbesitz" class="mw-redirect" title="Grundbesitz">Landbesitz</a>, teils umfassender an ganzen Landflächen. Viele indigene Völker verstehen Landbesitz als gruppeneigene, kollektive Rechte, die innerhalb einer <a href="Familie" title="Familie">Familie</a>, <a href="Lineage" title="Lineage">Abstammungsgruppe</a>, <a href="Moiety" title="Moiety">Erblinie</a> oder einem <a href="Clan" title="Clan">Clan</a> eigenständig verwaltet und auch vererbt werden. Mit der Verfügungs- und Nutzungsgewalt über Land(flächen) sind immer auch genau ausgehandelte Land-Nutzungsrechte anderer Gruppen des sozialen Gefüges verbunden, wie auch eigene Nutzungs- und Durchquerungsrechte an deren Land(besitz). Ihr eigenes Land gilt indigenen Gruppen und erst recht ganzen Völkern als grundsätzlich unveräußerlich. Im Falle von <a href="Nomade" class="mw-redirect" title="Nomade">Nomaden</a> und <a href="Halbnomade" class="mw-redirect" title="Halbnomade">Halbnomaden</a> kann sich der Flächenanspruch weit ausdehnen, oft verbunden mit jahreszeitlich vorgegebenen Ortswechseln. Beispielsweise leben auch in heutiger Zeit noch einige indigene Völker und <a href="Ethnie" title="Ethnie">Ethnien</a> als <a href="J%C3%A4ger_und_Sammler" title="Jäger und Sammler">Jäger und Sammler</a> (Wildbeuter, siehe auch <a href="Wildnis#Indigene_Bevölkerungsgruppen" title="Wildnis">Indigene Bevölkerungsgruppen in Wildnisgebieten</a>).
</p><p>Demgegenüber wird in modernen <a href="Industriestaaten" class="mw-redirect" title="Industriestaaten">Industriestaaten</a> wie auch in europäisch geprägten, liberalen Gesellschaften der Grundbesitz als ein individuelles Recht verstanden, als <a href="Privateigentum" title="Privateigentum">Privateigentum</a>. Verschiedene Verwertungsinteressen der Industriestaaten an Rohstoffen und Materialien kommen schnell in Konflikt mit indigenen Völkern bezüglich der Vorstellungen von Landnutzung. Dazu kommen Verwertungsinteressen von Indigenen an ihrem „eigenen Land“, die ihren eigenen Rechtstraditionen entgegenstehen können.
</p><p>Da viele indigene Völker in zum Teil ressourcenreichen Gebieten der Erde leben, sind <a href="Konflikt" title="Konflikt">Konflikte</a>, vor allem um Landnutzung und -rechte, ein generelles Problem dieser <a href="Volk" title="Volk">Völker</a>. Ein Großteil der Uran-, Erdöl-, Gold- und Kohleförderung der Erde findet in den Gebieten indigener Völker statt. Ähnliches gilt für einen großen Teil der Atomtests der letzten Jahrzehnte, für Atommüllendlager und Großstaudämme. Dabei ziehen die Aktivitäten <a href="Multinationales_Unternehmen" title="Multinationales Unternehmen">transnationaler Konzerne</a> oftmals Militarisierung, Gewalt und bewaffnete Konflikte nach sich, so etwa auf der zu <a href="Papua-Neuguinea" title="Papua-Neuguinea">Papua-Neuguinea</a> gehörenden Insel <a href="Bougainville" title="Bougainville">Bougainville</a>, bei der ein Bürgerkrieg wegen einer Kupfermine des Konzerns <a href="Rio_Tinto_Group" title="Rio Tinto Group">Rio Tinto Group</a> etwa 10.000 Menschen das Leben kostete.<sup id="cite_ref-Martinez_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-Martinez-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch die Einrichtung von Großschutzgebieten zur Erhaltung der Natur verläuft nicht immer konfliktfrei für die Ureinwohner. So wurden insbesondere in mehreren afrikanischen Ländern indigene Gruppen von ihrem angestammten Land vertrieben, um die Gebiete in Nationalparks umzuwandeln. Interessenvertreter der Indigenen sehen darin wirtschaftliche Interessen: Ehemals ökonomisch wertlose Gebiete, in denen durch die in der <a href="Subsistenzwirtschaft" title="Subsistenzwirtschaft">Subsistenzwirtschaft</a> lebenden Völker weder Geld hinein noch hinaus floss, werden durch den Status von Nationalparks und infolge von Tourismus sowie Infrastrukturmaßnahmen monetär in Wert gesetzt. Als Verursacher oder zumindest Dulder dieses Vorgehens werden auch die großen Umweltschutzorganisationen <a href="WWF" title="WWF">WWF</a>, <a href="Conservation_International" title="Conservation International">Conservation International</a> und <a href="Nature_Conservancy" class="mw-redirect" title="Nature Conservancy">Nature Conservancy</a> genannt.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf der anderen Seite verlieh der WWF 2011 einem <a href="Samen_(Volk)" title="Samen (Volk)">samischen</a> Verein in Nordschweden eine Auszeichnung für das zukunftsweisende indigene Management des <a href="Laponia" title="Laponia">Laponia</a>-Welterbeparks.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Erkenntnis, dass <a href="Traditionelle_Wirtschaftsform" title="Traditionelle Wirtschaftsform">traditionelle indigene Lebens- und Wirtschaftsweisen</a> ein integraler Bestandteil ursprünglicher Naturlandschaften sind, wäre für die betroffenen Völker ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Als Vorbild sei z. B. der <a href="Parque_Ind%C3%ADgena_do_Xingu" title="Parque Indígena do Xingu">Parque Indígena do Xingu</a> in Brasilien genannt (siehe auch: <a href="Brasilien#„Traditionelle_Völker_und_Gemeinschaften“" title="Brasilien">„Traditionelle Völker und Gemeinschaften“ in Brasilien</a>). Über die Einrichtung von Großschutzgebieten für die Natur <i>und</i> die Indigenen als ihre „Verwalter“ ließen sich Landrechtskonflikte sicherlich deutlich entschärfen.
</p><p>In <a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a>, den <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a> und mehreren südamerikanischen Ländern gibt es seit vielen Jahrzehnten <a href="Indianerreservat" title="Indianerreservat">Indianerreservate</a> sehr unterschiedlicher Größe und mit ganz verschiedenen Rechten für die dort wohnenden Ethnien. Darüber hinaus existieren in Kanada großräumige Territorien mit speziellen Rechten für die <a href="First_Nations" title="First Nations">First Nations</a> wie <a href="Nunavut" title="Nunavut">Nunavut</a> und <a href="Nunavik" title="Nunavik">Nunavik</a>, die eine weitreichende <a href="Territorialautonomie" title="Territorialautonomie">Territorialautonomie</a> ermöglichen. Australiens <a href="Aborigine" class="mw-redirect" title="Aborigine">Aborigines</a> sind seit Anfang des 21. Jahrhunderts wieder Eigentümer großer Landgebiete, die zum Teil als <i>Indigenous Protected Area</i> zum Schutz der Natur und der Ureinwohner ausgewiesen werden. Aus der rein rechtlichen Festlegung von Gebieten für Indigene auf diesen drei Kontinenten lassen sich allerdings keinerlei Rückschlüsse auf den ökologischen Zustand oder die konkrete Situation ihrer Bewohner ziehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bedrohte_Sprachen">Bedrohte Sprachen</h3></div>
<p>Die jahrhundertelange Kolonisierung war sehr häufig mit Bestrebungen verbunden, die Indigenen zu <a href="Entwurzelung" class="mw-redirect" title="Entwurzelung">entwurzeln</a> und in die europäischen Kulturen zu <a href="Assimilierungspolitik" class="mw-redirect" title="Assimilierungspolitik">assimilieren</a>. Da die eigene Sprache ganz wesentlich zum Erhalt einer Kultur beiträgt, gab es – ebenso wie bei sprachlichen Minderheiten in den eigenen Ländern – etliche systematische Versuche, indigene Sprachen auszulöschen. Dass diese Strategie „erfolgreich“ war, ist an der großen Zahl bereits <a href="Ausgestorbene_Sprache" title="Ausgestorbene Sprache">ausgestorbener</a> und <a href="Bedrohte_Sprache" title="Bedrohte Sprache">bedrohter Sprachen</a> erkennbar, bei denen es sich mehrheitlich um indigene Sprachen Nord- und Südamerikas, Australiens und Asiens handelt.<sup id="cite_ref-Cam1_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-Cam1-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Je nach Schätzung sollen zwischen 50 Prozent und 90 Prozent aller lebenden Sprachen im 21. Jahrhundert ernsthaft gefährdet sein beziehungsweise verschwinden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Völkerrechtlicher_Status"><span id="V.C3.B6lkerrechtlicher_Status"></span>Völkerrechtlicher Status</h3></div>
<p>In der Diskussion besteht eine langjährige Debatte, ob bzw. welchen indigenen Völkern <a href="V%C3%B6lkerrecht" title="Völkerrecht">völkerrechtlich</a> der Status eines <a href="Volk" title="Volk">Volks</a> zukommen sollte. Damit sind weitreichende und spezifische Rechte verbunden, zuallererst das Recht auf Selbstbestimmung (<a href="Selbstbestimmungsrecht_der_V%C3%B6lker" title="Selbstbestimmungsrecht der Völker">Selbstbestimmungsrecht der Völker</a>), was die freie Verfügung über Land und Ressourcen einschließt. Da manche indigene Völker häufig in ressourcenreichen Regionen leben, fürchten zahlreiche Staaten im Falle einer Anerkennung dieses Rechts, die Kontrolle über diese <a href="Bodenschatz" title="Bodenschatz">Bodenschätze</a> zu verlieren. Weiterhin besteht in Ländern, in denen gewaltsame Konflikte zwischen Regierungen und indigenen Völkern herrschen, mitunter die Befürchtung einer <a href="Sezession" title="Sezession">Sezession</a>.
</p><p>Diese Debatte wird auch als <i>Streit ums kleine „s“</i> bezeichnet – verkürzt darauf, ob es eine Sprachregelung zugunsten von <i>indigenous peoples</i> (Völker) oder <i>indigenous people</i> (Menschen) geben soll. Einige UN-Institutionen vermeiden diese Problematik gezielt, so hieß die zuständige UNO-Arbeitsgruppe <i>Working Group on Indigenous Populations (<a href="UN-Arbeitsgruppe_%C3%BCber_Indigene_Bev%C3%B6lkerungen" title="UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen">UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen</a></i> (UNWGIP)), das 2008 neu eingerichtetes UN-Gremium in New York heißt <i>Permanent Forum on Indigenous Issues (<a href="St%C3%A4ndiges_Forum_%C3%BCber_indigene_Angelegenheiten" class="mw-redirect" title="Ständiges Forum über indigene Angelegenheiten">Ständiges Forum über indigene Angelegenheiten</a>)</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Unkontaktierte_Völker_und_Völker_in_freiwilliger_Isolation"><span id="Unkontaktierte_V.C3.B6lker_und_V.C3.B6lker_in_freiwilliger_Isolation"></span>Unkontaktierte Völker und Völker in freiwilliger Isolation</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Isolierte_V%C3%B6lker" title="Isolierte Völker">Isolierte Völker</a></i></div>
<p>Weltweit haben sich mehr als hundert indigene Gruppen dafür entschieden, von der Außenwelt isoliert zu leben – meist nicht freiwillig, sondern aufgrund katastrophaler Erfahrungen.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Gruppen werden zumeist als „isolierte Völker“ bezeichnet <i>(uncontacted peoples)</i>. Der Grad der Isolation ist unterschiedlich, einige der Gruppen unterhalten Kontakte zu benachbarten Gruppen oder erlauben Verwaltungsbeamten oder Forschern gelegentlichen Zutritt. Ungewollter Kontakt und Vertreibung entstehen durch Rodung, Bergbau, Straßenbau und Eindringen von Goldsuchern. Aufgrund ihrer Isolation besitzen Angehörige solcher Gruppen teils keine wirksame Immunabwehr gegen Krankheiten, die für Angehörige der Mehrheitsgesellschaft zumeist harmlos sind.
</p><p>Zahlreiche isolierte Gruppen leben in den Regenwäldern <a href="Peru" title="Peru">Perus</a> und <a href="Brasilien" title="Brasilien">Brasiliens</a>. Auf den zu <a href="Indien" title="Indien">Indien</a> gehörenden <a href="Andamanen" title="Andamanen">Andamanen</a> leben mit den <a href="Sentinelesen" title="Sentinelesen">Sentinelesen</a> und <a href="Jarawa" title="Jarawa">Jarawa</a> zwei Völker in verschiedenen Graden der Isolation.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kritik_und_Anspruch_der_Indigenen">Kritik und Anspruch der Indigenen</h3></div>
<p>In verschiedenen Veröffentlichungen weisen Vertreter unterschiedlicher indigener Völker immer wieder darauf hin, dass ihre Kulturen und Weltanschauungen Alternativen für die moderne westliche Lebensweise und ihre globalen Problemfelder bieten könnten. Häufig wird dabei kritisiert, dass die westliche Welt ihre Kulturen als primitiv oder unterentwickelt betrachten würde, obwohl sie in der Regel auf eine Jahrtausende währende erfolgreiche Lebensstrategie zurückblicken könnten. In allen diesen Publikationen geht es nicht um eine romantisch verklärte Rückkehr zum Leben in der Natur, sondern vielmehr um die Aufnahme bewährter Elemente oder <a href="Tradition" title="Tradition">traditioneller</a>, oftmals <a href="Nachhaltigkeit" title="Nachhaltigkeit">nachhaltig</a> orientierter Werte ihrer Kulturen in die moderne Lebensweise.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere der globalisierte <a href="Kapitalismus" title="Kapitalismus">Kapitalismus</a> steht dem entgegen. So hat sich z. B. die Situation der <a href="Indigene_V%C3%B6lker_des_russischen_Nordens" class="mw-redirect" title="Indigene Völker des russischen Nordens">kleinen Völker Nordsibiriens</a> nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aufgrund der neuen Marktstrukturen drastisch verschlechtert und der Preisdruck für Rentierfleisch zwingt immer mehr nordeuropäische <a href="Samen_(Volk)" title="Samen (Volk)">Sami</a> zur umweltschädigenden Intensivierung oder Aufgabe der traditionellen Rentierzucht. Beim 8. <a href="Weltsozialforum" title="Weltsozialforum">Weltsozialforum</a> in Belem (2009) forderten indigene Organisationen eine Abkehr von der „<a href="Kapitalismuskritik" title="Kapitalismuskritik">kapitalistischen Ausbeutung</a>“, welche die „kolonialistische westliche Zivilisation“ über die Länder Südamerikas gebracht habe. Es bedürfe neuer und kreativer Optionen für eine „Koexistenz zwischen Natur und Gesellschaft“ nach dem Vorbild der indigenen Kulturen.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine weitreichende anti-westliche Philosophie, die den Europäer als krankhaft bösen Menschen darstellt, dessen Symptomatik (genannt „Wétiko-Psychose“) sich seuchenartig auf die unterworfenen Völker übertragen würde, entwickelte der US-indianische Professor <a href="Jack_D._Forbes" title="Jack D. Forbes">Jack D. Forbes</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Forderungen_indigener_Völker"><span id="Forderungen_indigener_V.C3.B6lker"></span>Forderungen indigener Völker</h3></div>
<p>Zentrale Forderung der meisten Organisationen indigener Völker ist die verbindliche und uneingeschränkte Anerkennung ihrer <a href="Menschenrechte" title="Menschenrechte">Menschenrechte</a>, beginnend mit dem Recht auf <a href="Selbstbestimmungsrecht_der_V%C3%B6lker" title="Selbstbestimmungsrecht der Völker">Selbstbestimmung</a>, wie es in den ersten Artikeln der Internationalen Pakte über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte sowie über bürgerliche und politische Rechte, also der beiden wichtigsten <a href="V%C3%B6lkerrecht" title="Völkerrecht">völkerrechtlich</a> verbindlichen Menschenrechtsdokumente ausdrücklich anerkannt wird.
</p><p>Dabei ist <i>Selbstbestimmung</i> keineswegs gleichbedeutend mit Sezession (obwohl das Sezessionsrecht als Teil des Selbstbestimmungsrechtes der Völker diskutiert wird) und der Gründung eines eigenen Staates, sondern es geht um die prinzipielle Anerkennung eines <i>Rechts</i>.
</p><p>In Fällen, wo z. B. transnationale Konzerne große industrielle Vorhaben (Bau von Großstaudämmen, Erdöl- oder Uranförderung, Atomtests, Entsorgung von Giftmüll) auf von indigenen Völkern genutzten oder bewohnten Territorien planen, fordern indigene Völker, dass dies nur nach einer <i>freien, vorherigen und informierten Zustimmung</i><sup id="cite_ref-FPIC_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-FPIC-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> geschehen darf.
</p><p>In einigen Ländern ist die Forderung nach <i>Free, Prior and Informed Consent</i> bereits gesetzlich verwirklicht, so etwa auf den <a href="Philippinen" title="Philippinen">Philippinen</a>.
</p><p>Auf der Ebene des internationalen Rechts gehören die Verabschiedung einer <a href="UN-Arbeitsgruppe_%C3%BCber_Indigene_Bev%C3%B6lkerungen#Weiterentwicklung_indigener_Rechte_(standard-setting)" title="UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen"><i>Erklärung der Rechte indigener Völker</i> der UN-Generalversammlung vom 13. September 2007</a> <i>(Resolution 61/295 der UN-Generalversammlung)</i><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (über 20 Jahre nachdem die <a href="UN-Arbeitsgruppe_%C3%BCber_Indigene_Bev%C3%B6lkerungen#Weiterentwicklung_indigener_Rechte_(standard-setting)" title="UN-Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen">entsprechende Arbeitsgruppe</a> mit der Erarbeitung begonnen hatte), sowie die Ratifizierung des <a href="ILO-%C3%9Cbereinkommen_Nr._169" class="mw-redirect" title="ILO-Übereinkommen Nr. 169"><i>Übereinkommens Nr. 169</i></a> der <a href="Internationale_Arbeitsorganisation" title="Internationale Arbeitsorganisation">Internationalen Arbeitsorganisation</a><sup id="cite_ref-ILO-Kampagne_38-0" class="reference"><a href="#cite_note-ILO-Kampagne-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zu den Hauptforderungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Indigene_Völker_weltweit"><span id="Indigene_V.C3.B6lker_weltweit"></span>Indigene Völker weltweit</h2></div>
<p>Die Gesamtzahl der Angehörigen der indigenen Völker der Erde wird auf etwa 350 Millionen Menschen geschätzt, die größte Dichte indigener Völker kommt auf der Insel <a href="Neuguinea" title="Neuguinea">Neuguinea</a> (über 1000) vor, davon in <a href="Papua-Neuguinea" title="Papua-Neuguinea">Papua-Neuguinea</a> über 770. Dabei bestehen vor allem in Asien und Afrika erhebliche Unsicherheiten, denn in diesen Kontinenten stellen sich viele Regierungen auf den Standpunkt, die gesamte Bevölkerung sei <i>indigen</i>, während für <a href="Ethnologe" title="Ethnologe">Ethnologen</a> „echte“ indigene Gruppen auch nach der Unabhängigkeit ehemaliger <a href="Kolonie" title="Kolonie">Kolonien</a> oft weiter unterdrückt werden, was bei der Mehrheitsbevölkerung nicht der Fall ist. Sie bezeichnen indigene Völker daher oft auch als <i>innere Kolonien</i> oder <i><a href="Vierte_Welt" title="Vierte Welt">Vierte Welt</a></i>.
</p><p>Die <a href="Kulturvergleichende_Sozialforschung" title="Kulturvergleichende Sozialforschung">kulturvergleichende Sozialforschung</a> hat im Laufe der Zeit zu verschiedenen Versuchen geführt (teils stark kritisiert), ähnliche indigene Kulturen zu geographisch abgrenzbaren <a href="Kulturraum" title="Kulturraum">Kulturräumen</a> oder (zumeist historischen) <a href="Kulturareal" title="Kulturareal">Kulturarealen</a> zusammenzufassen. Beide Konzepte bieten eine einfache Möglichkeit, einen ersten Überblick über die indigene Vielfalt der Erde zu gewinnen (vergleiche <a href="Nordamerikanische_Kulturareale" title="Nordamerikanische Kulturareale">Nordamerikanische Kulturareale</a> und die australischen <a href="Kulturareal_Desert" title="Kulturareal Desert">Kulturareal Desert</a> und <a href="Kulturareal_Western_Desert" title="Kulturareal Western Desert">Kulturareal Western Desert</a>).
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<dl><dt>Übersichten indigener Völker</dt>
<dd></dd></dl>
<ul><li><a href="Liste_indigener_V%C3%B6lker" title="Liste indigener Völker">Liste indigener Völker</a> (weltweit)</li></ul>
<dl><dt>Afrika</dt></dl>
<ul><li><a href="Indigene_V%C3%B6lker_Afrikas" title="Indigene Völker Afrikas">Indigene Völker Afrikas</a></li></ul>
<dl><dt><span id="First_peoples"></span> Amerika (<i>First peoples</i>)</dt></dl>
<ul><li><a href="Eskimo" title="Eskimo">Eskimo</a></li>
<li><a href="Indianer" title="Indianer">Indianer</a></li>
<li><a href="Indianer_Nordamerikas" title="Indianer Nordamerikas">Indianer Nordamerikas</a></li>
<li><a href="First_Nations" title="First Nations">First Nations</a> (Indianer Kanadas)</li>
<li><a href="Indigene_V%C3%B6lker_Alaskas" title="Indigene Völker Alaskas">Indigene Völker Alaskas</a></li>
<li><a href="Indigene_V%C3%B6lker_Mittelamerikas_und_der_Karibik" class="mw-redirect" title="Indigene Völker Mittelamerikas und der Karibik">Indigene Völker Mittelamerikas und der Karibik</a></li>
<li><a href="Indigene_V%C3%B6lker_S%C3%BCdamerikas" title="Indigene Völker Südamerikas">Indigene Völker Südamerikas</a></li>
<li><a href="Liste_indigener_V%C3%B6lker_S%C3%BCdamerikas" title="Liste indigener Völker Südamerikas">Liste indigener Völker Südamerikas</a></li>
<li><a href="Indigene_Bev%C3%B6lkerung_Brasiliens" title="Indigene Bevölkerung Brasiliens">Indigene Bevölkerung Brasiliens</a></li>
<li><a href="Indigene_V%C3%B6lker_in_Argentinien" title="Indigene Völker in Argentinien">Indigene Völker in Argentinien</a></li></ul>
<dl><dt>Asien</dt></dl>
<ul><li><a href="Indigene_V%C3%B6lker_Asiens" title="Indigene Völker Asiens">Indigene Völker Asiens</a></li>
<li><a href="Indigene_kleine_V%C3%B6lker_des_russischen_Nordens" title="Indigene kleine Völker des russischen Nordens">Indigene kleine Völker des russischen Nordens</a></li>
<li><a href="Indigene_V%C3%B6lker_Taiwans" title="Indigene Völker Taiwans">Indigene Völker Taiwans</a></li></ul>
<dl><dt>Australien und Ozeanien</dt></dl>
<ul><li><a href="Indigene_V%C3%B6lker_Australien-Ozeaniens" title="Indigene Völker Australien-Ozeaniens">Indigene Völker Australien-Ozeaniens</a></li>
<li><a href="Aborigines" title="Aborigines">Aborigines</a></li></ul>
<dl><dt>Europa</dt></dl>
<ul><li><a href="Indigene_V%C3%B6lker_Europas" title="Indigene Völker Europas">Indigene Völker Europas</a></li></ul>
<p>Um die Weltöffentlichkeit auf die Probleme der indigenen Völker aufmerksam zu machen, widmeten ihnen die Vereinten Nationen erstmals 1993 ein <a href="Internationale_Jahre_und_Dekaden" title="Internationale Jahre und Dekaden">Internationales Jahr</a>. Von 1994 bis 2004 schloss sich das erste „Internationale Jahrzehnt der indigenen Völker der Erde“ und von 2005 bis 2014 das zweite internationale Jahrzehnt an. 1994 wurde überdies der <a href="9._August" title="9. August">9. August</a> als jährlicher <a href="Liste_von_Gedenk-_und_Aktionstagen" title="Liste von Gedenk- und Aktionstagen">Internationaler Aktionstag</a> der indigenen Völker eingerichtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<div style="margin:0;"><span class="mw-valign-text-bottom" typeof="mw:File"></span><span style="visibility:hidden;">'</span><b>Themenliste: Ethnien weltweit</b> – Übersicht im Portal:Ethnologie</div>
<ul><li><a href="Wildnis#Indigene_Bevölkerungsgruppen" title="Wildnis">Indigene Bevölkerungsgruppen in Wildnisgebieten</a></li>
<li><i><a href="Klima-B%C3%BCndnis" title="Klima-Bündnis">Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder</a></i></li>
<li><a href="Lokale_Gemeinschaften" title="Lokale Gemeinschaften">Lokale Gemeinschaften</a></li>
<li><i><a href="St%C3%A4ndiges_Forum_f%C3%BCr_indigene_Angelegenheiten" title="Ständiges Forum für indigene Angelegenheiten">Ständiges Forum für indigene Angelegenheiten</a></i> (UN-Wirtschafts- und Sozialrat)</li>
<li><a href="UN-Sonderberichterstatter_f%C3%BCr_die_Rechte_indigener_V%C3%B6lker" title="UN-Sonderberichterstatter für die Rechte indigener Völker">UN-Sonderberichterstatter für die Rechte indigener Völker</a></li>
<li><a href="Volksstamm" class="mw-redirect" title="Volksstamm">Volksstamm</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Kerstin Asmuss: <i>Ansprüche indigener Völker auf Rückführung rechtswidrig ausgeführten Kulturgutes. Eine Untersuchung für Ansprüche aus Art. 5 UNIDROIT-Konvention 1995 und aus allgemeinem Völkerrecht</i> (= <i>Veröffentlichungen aus dem Institut für Internationale Angelegenheiten der Universität Hamburg.</i> Band 36). Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6538-9 (Doktorarbeit 2010 Universität Hamburg).</li>
<li><a href="Erica-Irene_Daes" title="Erica-Irene Daes">Erica-Irene Daes</a>: <i>Indigenous Peoples. Keepers of our Past – Custodians of our Future.</i> International Work Group for Indigenous Affairs, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-91563-43-0 (englisch).</li>
<li>Janne Mende: <i>Kultur als Menschenrecht? Ambivalenzen kollektiver Rechtsforderungen</i>. Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York 2015, ISBN 978-3-593-50315-8.</li>
<li><a href="James_Anaya" title="James Anaya">James S. Anaya</a>: <i>Indigenous peoples in international law</i>. Oxford University Press, Oxford 1996, ISBN 0-19-517349-X (englisch).</li>
<li>Ronald Niezen: <i>The origins of indigenism. Human rights and the politics of identity</i>. University of California Press, Berkeley/Los Angeles 2003, ISBN 978-0-520-23554-0 (englisch).</li>
<li>Dieter Gawora, Maria Helena de Souza Ide, Romulo Soares Barbosa (Hrsg.): <i>Traditionelle Völker und Gemeinschaften in Brasilien</i> (= <i>Entwicklungsperspektiven.</i> Nr. 100). Lateinamerika-Dokumentationsstelle, Kassel University Press, Kassel 2011, ISBN 978-3-86219-150-5.</li>
<li>Bruce E. Johansen (Hrsg.): <i>Indigenous Peoples and Environmental Issues: An Encyclopedia.</i> Greenwood, Westport 2003, ISBN 0-313-32398-4 (englisch).</li>
<li>Iris Pufé: <i>Klima, Wälder, indigene Völker. Umwelt- und Entwicklungspolitik im Rahmen des „Klima-Bündnisses“ zur Erhaltung von Natur und Kultur in Amazonien.</i> Oekom, München 2007, ISBN 978-3-86581-063-2.</li>
<li>Roque Roldán; Klima-Bündnis/Alianza del Clima e. V/Nationale Indianer-Organisation Kolumbiens/Zentrum zur Kooperation mit den Indianern (Hrsg.): <i>Erdöl-, Erdgas-, Bauxit-, Kohle- und Goldförderung auf indigenen Territorien</i> (= <i>Entwicklungsperspektiven.</i> Nr. 73–74). Kassel University Press, Kassel 2005, ISBN 3-89958-523-2.</li>
<li>Frank Sowa: <i>Indigene Völker in der Weltgesellschaft. Die kulturelle Identität der grönländischen Inuit im Spannungsfeld von Natur und Kultur</i>, transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2678-0.</li>
<li>Julia Collins-Stalder: <i>Bohrtürme und Rentierschlitten. Indigene Bevölkerung und die Öl- und Gasindustrie im postsozialistischen Russland.</i> Universität Bern, Bern 2010, ISBN 978-3-906465-52-4 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.anthro.unibe.ch/unibe/philhist/anthro/content/e1765/e502410/e505524/ab52_ger.pdf">PDF-Datei; 1,1 MB; 108 Seiten</a> auf unibe.ch).</li>
<li>Gregory Younging: <i>Elemente indigenen Stils. Wie schreibt man über Indigene und ihre Kultur.</i> Aus dem Englischen von Michael Raab. Merlin, Gifkendorf 2024, ISBN 978-3-87536-348-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Indigenous_peoples?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Indigene Völker</a></span></b> – Bilder und Mediendateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/indigen" class="extiw external" title="wikt:indigen">Wiktionary: indigen</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/autochthon" class="extiw external" title="wikt:autochthon">Wiktionary: autochthon</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.un.org/esa/socdev/unpfii/documents/DRIPS_en.pdf"><i>United Nations Declaration on the Rights of Indigenous Peoples.</i></a> (PDF; 166 kB)<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 19. Juli 2014</span> (englisch, 18 Seiten).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIndigene+V%C3%B6lker&rft.title=United+Nations+Declaration+on+the+Rights+of+Indigenous+Peoples&rft.description=United+Nations+Declaration+on+the+Rights+of+Indigenous+Peoples&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.un.org%2Fesa%2Fsocdev%2Funpfii%2Fdocuments%2FDRIPS_en.pdf&rft.language=en"> </span></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.un.org/Depts/german/gv-61/band3/ar61295.pdf">Vereinte Nationen: Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völker</a> (deutsch)</li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.survivalinternational.de/"><i>Survival International.</i></a> <a href="Survival_International" title="Survival International">Survival International</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19. Juli 2014</span> (Organisation, die ausschließlich indigenen Völkern in „Stammesgesellschaften“ gewidmet ist).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIndigene+V%C3%B6lker&rft.title=Survival+International&rft.description=Survival+International&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.survivalinternational.de%2F&rft.publisher=%5B%5BSurvival+International%5D%5D"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ipsnews.de/area2.php?key=ID"><i>Ureinwohner und Bedrohte Völker.</i></a> <a href="Inter_Press_Service" title="Inter Press Service">IPS-Inter Press Service Deutschland</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19. Juli 2014</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIndigene+V%C3%B6lker&rft.title=Ureinwohner+und+Bedrohte+V%C3%B6lker&rft.description=Ureinwohner+und+Bedrohte+V%C3%B6lker&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.ipsnews.de%2Farea2.php%3Fkey%3DID&rft.publisher=%5B%5BInter+Press+Service%7CIPS-Inter+Press+Service+Deutschland%5D%5D"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.infoe.de/web/"><i>Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie e. V.</i></a> <a href="Institut_f%C3%BCr_%C3%96kologie_und_Aktions-Ethnologie" title="Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie">Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie</a> (infoe),<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19. Juli 2014</span> (Lobby und Forum für indigene Völker).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIndigene+V%C3%B6lker&rft.title=Institut+f%C3%BCr+%C3%96kologie+und+Aktions-Ethnologie+e.%26nbsp%3BV.&rft.description=Institut+f%C3%BCr+%C3%96kologie+und+Aktions-Ethnologie+e.%26nbsp%3BV.&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.infoe.de%2Fweb%2F&rft.publisher=%5B%5BInstitut+f%C3%BCr+%C3%96kologie+und+Aktions-Ethnologie%5D%5D+%28infoe%29"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.iwgia.org/"><i>International Work Group for Indigenous Affairs (IWGIA).</i></a> Dänemark,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19. Juli 2014</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIndigene+V%C3%B6lker&rft.title=International+Work+Group+for+Indigenous+Affairs+%28IWGIA%29&rft.description=International+Work+Group+for+Indigenous+Affairs+%28IWGIA%29&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.iwgia.org%2F&rft.publisher=D%C3%A4nemark&rft.language=en"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://cwis.org/"><i>Centre for World Indigenous Studies (CWIS).</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 19. Juli 2014</span> (englisch, US-<a href="Non-Profit-Organisation" class="mw-redirect" title="Non-Profit-Organisation">Non-Profit-Organisation</a> für Forschung und Bildung).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIndigene+V%C3%B6lker&rft.title=Centre+for+World+Indigenous+Studies+%28CWIS%29&rft.description=Centre+for+World+Indigenous+Studies+%28CWIS%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fcwis.org%2F&rft.language=en"> </span></li>
<li><a href="Gesellschaft_f%C3%BCr_bedrohte_V%C3%B6lker" title="Gesellschaft für bedrohte Völker">Gesellschaft für bedrohte Völker</a> e. V. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gfbv.de/">gfbv.de</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-themen/minderheitenrechte/begriffe/definition-indigene-gruppen">humanrights.ch, Definition Indigene Gruppen</a>, abgerufen am 4. Juni 2020.</span>
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://ourworld.unu.edu/en/seeing-the-people-for-the-trees">Seeing the People for the Trees</a> von Sophie Chao, auf ourworld.unu.edu
<br>Primärquelle: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.forestpeoples.org/sites/fpp/files/publication/2012/05/forest-peoples-numbers-across-world-final_0.pdf">FOREST PEOPLES: Numbers across the world</a> Sophie Chao, 2012</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Diese Zahl stammt aus der <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/2008-03-18/http://www.pm.gov.pg/pmsoffice/PMsoffice.nsf/pages/D4837E336A7B8BD44A2571F90019BE4E?OpenDocument">Ansprache</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 18. März 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) des damaligen Premiers, Sir <a href="Michael_Somare" title="Michael Somare">Michael Somare</a> vor dem World Leaders Forum 2006.</span>
</li>
<li id="cite_note-Cobo-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Cobo_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">José Martínez-Cobo: <i>Discrimination Against Indigenous People.</i> UN-Dokument Nr. E/CN.4/Sub.2/1986/87, 1. Oktober 1987.</span>
</li>
<li id="cite_note-DaesDef-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-DaesDef_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DaesDef_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Erika-Irene Daes: <i>Working Paper by the Chairperson-Rapporteur, Mrs. Erica-Irene A. Daes, on the concept of indigenous people.</i> UN-Dokument E/CN.4/Sub.2/AC.4/1996/2, 1996 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://undocs.org/E/CN.4/Sub.2/AC.4/1996/2">online</a> auf undocs.org).</span>
</li>
<li id="cite_note-Daes3-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Daes3_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Erika-Irene Daes: <i>Indigenous Peoples and their Relationship to Land.</i> Working paper by the Chairperson-rapporteur. UN-Dokument E/CN.4/Sub.2/2001/21 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.unhchr.ch/Huridocda/Huridoca.nsf/(Symbol)/E.CN.4.Sub.2.2001.21.En?Opendocument">online</a> auf unhchr.ch).</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Evelyn Ersanilli: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/laenderprofile/197395/einwandererbevoelkerung"><i>Länderprofile: Niederlande. Abschnitt „Die Einwandererbevölkerung“.</i></a> Bundeszentrale für politische Bildung, 8. Dezember 2014,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22. Mai 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIndigene+V%C3%B6lker&rft.title=L%C3%A4nderprofile%3A+Niederlande.+Abschnitt+%E2%80%9EDie+Einwandererbev%C3%B6lkerung%E2%80%9C&rft.description=L%C3%A4nderprofile%3A+Niederlande.+Abschnitt+%E2%80%9EDie+Einwandererbev%C3%B6lkerung%E2%80%9C&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fgesellschaft%2Fmigration%2Flaenderprofile%2F197395%2Feinwandererbevoelkerung&rft.creator=Evelyn+Ersanilli&rft.publisher=Bundeszentrale+f%C3%BCr+politische+Bildung&rft.date=2014-12-08"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Eingeborener">https://www.duden.de/rechtschreibung/Eingeborener</a>, abgerufen am 14. November 2025.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Waldemar Stöhr: <i>Lexikon der Völker und Kulturen.</i> Taschenbuchausgabe auf der Grundlage des <i>Westermann-Lexikon der Geographie.</i> Westermann, Braunschweig 1972, S. 140–141.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Walter Hirschberg (Hrsg.): <i>Wörterbuch der Völkerkunde.</i> Neuausgabe, 2. Auflage. Reimer, Berlin 2005, S. 269.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Brockhaus Enzyklopädie.</i> Band 19, 21. Auflage. Leipzig, Mannheim 2006, S. 411.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Eine Google-Suche nach „Naturvölker“ und „Naturvolk“ ergab am 7. September 2013 ungefähr 497.000 Ergebnisse.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus E. Müller: <i>Die bessere und die schlechtere Hälfte. Ethnologie des Geschlechterkonflikts.</i> Campus, Frankfurt am Main / New York 1984, ISBN 3-593-33360-0, S. 394–396.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter Gawora, Maria Helena de Souza Ide, Romulo Soares Barbosa (Hrsg.), Mirja Annawald (Übers.): <i>Traditionelle Völker und Gemeinschaften in Brasilien.</i> Lateinamerika-Dokumentationsstelle. Kassel University Press, Kassel 2011, S. 19–20.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Manuela Zips-Mairitsch: <i>Lost Lands?: (Land) Rights of the San in Botswana and the Legal Concept of Indigeneity in Africa.</i> LIT Verlag Münster, 2013, Part 2: “Beeing Indigenous in Africa”: Legal Developments of Indigenous Peoples Law in Africa, S. 79ff.</span>
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<li id="cite_note-von_Hahn-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-von_Hahn_16-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Anja von Hahn: <i>Traditionelles Wissen indigener und lokaler Gemeinschaften zwischen geistigen Eigentumsrechten und der public domain.</i> <a href="Max-Planck-Institut_f%C3%BCr_ausl%C3%A4ndisches_%C3%B6ffentliches_Recht_und_V%C3%B6lkerrecht" title="Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht">Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht</a>, Springer, Heidelberg u. a. 2004, ISBN 3-540-22319-3, S. 47–56.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.aussiedlerbeauftragte.de/Webs/AUSB/DE/themen/minderheiten-sprachgruppen/minderheiten-sprachgruppen-node.html"><i>Nationale Minderheiten in Deutschland und Sprachgruppe Niederdeutsch.</i></a> Die Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8. April 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIndigene+V%C3%B6lker&rft.title=Nationale+Minderheiten+in+Deutschland+und+Sprachgruppe+Niederdeutsch&rft.description=Nationale+Minderheiten+in+Deutschland+und+Sprachgruppe+Niederdeutsch&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.aussiedlerbeauftragte.de%2FWebs%2FAUSB%2FDE%2Fthemen%2Fminderheiten-sprachgruppen%2Fminderheiten-sprachgruppen-node.html&rft.publisher=Die+Beauftragte+der+Bundesregierung+f%C3%BCr+Aussiedlerfragen+und+nationale+Minderheiten"> </span></span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Homepage des Bundesamtes für Kultur, <a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/sprachen-und-gesellschaft/jenische-und-sinti-als-nationale-minderheit.html">https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/sprachen-und-gesellschaft/jenische-und-sinti-als-nationale-minderheit.html</a>, abgerufen am 12. November 2024</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Udo Tworuschka: <i>Ethnische Religionen.</i> In: Monika u. Udo Tworuschka (Hrsg.): <i>Bertelsmann-Handbuch Religionen der Welt.</i> Bertelsmann, Gütersloh/München 1992, ISBN 3-570-01603-X. S. 405–407.</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Kurt_H%C3%BCbner_(Philosoph)" title="Kurt Hübner (Philosoph)">Kurt Hübner</a>: <i>Die Wahrheit des Mythos.</i> Beck, München 1985; Mircea Eliade: <i>Der Mythos der ewigen Wiederkehr.</i> Düsseldorf 1953 (original: 1949).</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.religio.de/synkret/neurelig.html">Neureligionen</a>, Stichwort auf religio.de, abgefragt am 1. März 2016.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Joshua Project: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160408141337/http://legacy.unreachedresources.org/"><i>Homepage</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. April 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), abgerufen am 28. März 2016.</span>
</li>
<li id="cite_note-Martinez-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Martinez_24-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Für eine allgemeine Analyse vergleiche das Arbeitspapier von Miguel Alfonso Martínez: <i>Indigenous Peoples and Conflict Resolution.</i> UN-Dokument E/CN.4/Sub.2/AC.4/2004/2, 5. Juli 2004 (gegenwärtiger Vorsitzender der <a href="UNWGIP" class="mw-redirect" title="UNWGIP">UNWGIP</a>; <span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://daccess-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/GEN/G04/147/87/PDF/G0414787.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://daccess-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/GEN/G04/147/87/PDF/G0414787.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/daccess-dds-ny.un.org</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://daccess-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/GEN/G04/147/87/PDF/G0414787.pdf">Suche in Webarchiven</a>)</small> PDF-Datei: 96 kB; 22 Seiten auf un.org).</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Freunde_der_Naturv%C3%B6lker" class="mw-redirect" title="Freunde der Naturvölker">Freunde der Naturvölker</a> e. V. (FDN): <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.naturvoelker.org/index.php?option=com_content&task=view&id=512&Itemid=36"><i>Wer sind wir?</i></a> In: <i>Naturvoelker.org.</i> 2014, abgerufen am 18. Juli 2014 (Selbstvorstellung).</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Radiobeitrag: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2327&artikel=4744003"><i>Laponiaförvaltningen mottog pris av kungen.</i></a> im schwedischen Radio, 12. Oktober 2011.</span>
</li>
<li id="cite_note-Cam1-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Cam1_27-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter K. Austin, Julia Sallabank (Hrsg.): <i>The Cambridge Handbook of Endangered Languages</i>. Cambridge University Press, Cambridge 2011, ISBN 978-0-521-88215-6, S. 1.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wayback.archive-it.org/10611/20160809104708/http://www.unesco.org/new/en/culture/themes/endangered-languages/"><i>Endangered languages.</i></a> In: <i>UNESCO Atlas of the World’s Languages in Danger.</i> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.unesco.org%2Fnew%2Fen%2Fculture%2Fthemes%2Fendangered-languages%2F">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">9. August 2016</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19. Oktober 2012</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AIndigene+V%C3%B6lker&rft.title=Endangered+languages&rft.description=Endangered+languages&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwayback.archive-it.org%2F10611%2F20160809104708%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.unesco.org%2Fnew%2Fen%2Fculture%2Fthemes%2Fendangered-languages%2F&rft.source=http://www.unesco.org/new/en/culture/themes/endangered-languages/"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Vergleiche die Informationsseite: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.survivalinternational.de/kampagnen/unkontaktierte"><i>Unkontaktierte Völker.</i></a> In: <i><a href="Survival_International" title="Survival International">Survival International</a>.</i> 2014, abgerufen am 18. Juli 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.survivalinternational.de/artikel/3144-das-isolierteste-Volk-der-Welt"><i>Das abgeschiedenste Volk der Welt?</i></a> In: <i><a href="Survival_International" title="Survival International">Survival International</a>.</i> Ohne Datum, abgerufen am 18. Juli 2014 (Schicksal der indigenen Völker auf den Andamanen seit dem verheerenden Tsunami 2004).</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Sotsisowah (Sprecher): <i>Ein Ruf zur Einsicht. Die Botschaft der Irokesen an die westliche Welt.</i> Mammut, Brühl 1984, ISBN 3-924307-01-6.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Big Mountain Aktionsgruppe e. V. (Hrsg.): <i>Stimmen der Erde.</i> Raben, München 1993, ISBN 3-922696-37-6.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Vierteljährlich erscheinende Zeitschrift <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20200224220054/http://www.aktionsgruppe.de/abteilung1/index.html"><i>Coyote.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.aktionsgruppe.de%2Fabteilung1%2Findex.html">Originals</a></span> vom 24. Februar 2020 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.aktionsgruppe.de/abteilung1/index.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.aktionsgruppe.de/abteilung1/index.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.aktionsgruppe.de</span> <a href="Aktionsgruppe_Indianer_%26_Menschenrechte" title="Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte">Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte</a>, (<span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220939-4362%22&key=cql">0939-4362</a></span></span>).</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Coyote – Indianische Gegenwart</i> Nr. 81, Frühjahr 2009, S. 8.</span>
</li>
<li id="cite_note-FPIC-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-FPIC_35-0">↑</a></span> <span class="reference-text">UN-Website zu <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060615162614/http://www.ohchr.org/english/issues/indigenous/docs/wgip22/4.pdf"><i>Free, Prior and Informed Consent</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. Juni 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <i>(PDF; 50 kB)</i> im Internetarchiv</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=23794"><i>United Nations adopts Declaration on Rights of Indigenous Peoples.</i></a> In: <i>un.org.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Deutsche Übersetzung: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.humanitaeres-voelkerrecht.de/ERiV.pdf"><i>UN-Erklärung der Rechte indigener Völker.</i></a> (PDF; 77 kB).</span>
</li>
<li id="cite_note-ILO-Kampagne-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-ILO-Kampagne_38-0">↑</a></span> <span class="reference-text">ILO-Übereinkommen 169: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20041009175026/http://www.ilo169.de/index.php?option=content&task=view&id=20&Itemid=31"><i>Übereinkommen über eingeborene und in Stämmen lebende Völker in unabhängigen Ländern, 1989.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 9. Oktober 2004 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Website der deutschen Kampagne für eine Ratifizierung des ILO-Übereinkommens Nr. 169, 10. Juli 2004.</span>
</li>
</ol></div>
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Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4187207-1">4187207-1</a></span> </div>
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Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-11-22" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Indigene_V%C3%B6lker&oldid=261771481">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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